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Freitag, 6. Juli 2018

Mauerbiene


Als Mauerbienen werden mehrere Gattungen von Wildbienen bezeichnet, die sich durch eine spezielle Bauform ihrer Nester auszeichnen. Diese Solitärbienen benutzen neben Drüsensekreten auch Lehm, Erde und Blattstücke für die Brutzellen und bauen diese in Mauern, Totholz und Steinspalten ein. Sie treiben gern auch in bestehendes Mauerwerk ihre Stollen und vermörteln alles mit dem Abraum. Damit können ganze Mauern perforiert werden und von gruppenbildenden Wildbienen als Heimstatt nachgenutzt werden, was besonders bei Lehmmörtel die Statik auflösen kann.
In den Zellen wird ein Vorrat von Nektar und Pollen abgelegt und die Eier plaziert. nach mehreren Häutungen verpuppt sich die Larve. Nicht selten werden die Gelege von parasitären Bienen mit dem eigenen Nachwuchs bestückt, welche dann als Kuckuckskinder den Vorrat vernaschen.
Die Mauerbienen lassen sich mit entsprechenden Brutbatterien leicht züchten. In China gibt es großflächige Versuche, die fehlenden Honigbienen durch Wespen und Solitärbienen in der Bestäubungsarbeit zu ersetzen.
Wem ein fröhliches Treiben in den Mauerritzen fehlt: Auch in Deutschland ist das Insekt leicht zu erwerben und in den Aussenmauern anzusiedeln.

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