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Montag, 5. September 2016

Fachwerkfüllung



Dem Fachwerk ist es egal, welches Material in die Öffnung gestellt wird, den Zusammenhalt und die Statik des Gebäudes leistet ja der Holzkäfig. Das Naheliegende wurde früher verwendet: Holz, Stroh, Rasenstein und Lehm in allerlei Rezeptur, erst später konnten gebrannte Ziegel die Hülle verschliessen.
Reine ungebrannte Lehmsteine, so genannte Grünlinge, sind für diese Aufgabe ungeeignet. Die Bewitterung weicht den den Lehm ein und spült ihn aus, selbst der Verputz mit Kalk kann eine solche Bauweise nichtz dauerhaft machen.
Was aber tun, wenn die Vorbesitzer eine Wandhälfte genau so behandelt haben? Alles entfernen und Neustart?
Hier hilft eine Inspektion bei der Entscheidungsfindung: Die Steine stecken schon 15 Jahre im Gefache fest und selbst in den unteren Lagen sind keine Zerstörung zu erkennen. Dies hängt mit der geschützten Lage und der funktionierenden Dachentwässerung samt Dachüberstand zusammen. 
Auch ist die inneren Werte des Lehmsteins sind entscheidend: Bestünde er nur aus feinen Fraktionen des reinen Lehms, wie die heutigen maschinell Gefertigten, wäre kaum eine solche Beharrung zu erwarten. Sind die händisch geschlagenen Steine aber mit groben Korn bis hin zu kleinen Steinen ausgestattet und gibt es zudem Fasern aus Strohhäcksel oder Gras, so ist eine lange Standzeit anzunehmen. Noch besser, wenn man sich an den Verwitterungsspuren nicht mit den Augen stößt.

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