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Donnerstag, 29. August 2013

Scheunen verschalen wie früher

Bei vielen Nebengebäuden ist die Verbretterung der Wände, zumindest aber der Giebel, ein erprobtes Abschlussmittel. Der Regen bleibt draußen, die Luft aber kreiselt fleissig weiter. Damals war anderes Material beliebt: nicht die schmalen Bretter aus dem heutigen Sortiment, sondern urtümliche Planken. Also ging mindestens die Anbringung früher schneller von der Hand, zumal die Bretter trotz ihrer Breite angenehm leicht waren. Das Zauberholz nennt sich Pappel, der schnellwachsende Grünmacher. Vor fünfzig Jahren war dieser Baum sehr beliebt in der schnellen Begrünung von Wohngebieten und Gesellschaftsbauten, quasi der sozialistische Sportplatzbaum. Das Holz aber war nicht begehrt, da es nur für Papier und Streichhölzer brauchbar schien. Und bei den Stammdurchmessern ist auch schnell das Sägegatter zu eng.
Aber in anderen Gegenden Deutschlands wurde aus der heute unbekannten Not auch dieses Holz zum Bauen oder gar als Dielenboden eingesetzt. Ja und was soll man sagen: Pappelboden ist natürlich fusswarn und mit der richtigen Behandlung und normaler Nutzung als Boden langlebig. Auch für die Schlachtebank, die Saunabank oder der allgefälligen Verkleidung zu empfehlen.
Auch ohne Altölbehandlung und Giftimprägnierung hält dieses verschmähte Holz hundert Jahre am Balken bis der Nagel bricht, versilbert sehr edel ohne Vergrauungsessenz und ist auch in der Zukunft noch total lokal.

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