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Mittwoch, 2. September 2015

Rahmenhalter anno 1903



Im Fachwerk hat jede Tür einen von Balken gefügten Rahmen und konnte entweder direkt dort eingepflegt werden oder die guten Stubentüren wurden mit Futterbretter und Bekleidungen versehen, später wurde die Zarge zur Regel.
Auch im mehrstöckigen Ziegelbauten wurden lange die Zwischenwände in Fachwerkbauweise erstellt.
Bei Mauerwerkswänden behalf man sich mit dem Ersatz von Ziegeln durch ähnlich große, keilig geschnittene Holzklötze. Diese wurden an den Seiten dreifach als Haltepunkte mit vermauert und so konnte der Nagel die Türzarge an die gewünschte Stelle pressen.
Eine elegante und rationelle Weiterentwicklung gab es schon vor einhundert Jahren. Das starke Blechprofil mit eingepressten Hartholzstücken konnte nachträglich bedarfsgerecht platziert werden und brachte mehr Halt als die allein durch den Putz gehaltenen Anschlagstücke.
Die Nachnutzer der Altstrelitzer Irrenanstalt, die ruhmreiche Rote Armee, konnten die Vorteile dieser Konstruktion leider nicht erkennen. Sonst hätten sie diese bei der Änderung der Türlöcher wieder benutzen und sich an der Beständigkeit guter Ideen erfreuen können.

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