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Samstag, 6. Oktober 2012

Die sind vom Film!

Seit längerem wird die Realität der Welt da draussen von der Wahrheit aus der Filmkiste bedrängt, die Wahrnehmungen verschwimmen und verwechseln sich. In der ländlichen Welt gehört der abendliche Lichtfleck in der fein abgesonderten Wohnwelt zur bestgehüteten Tradition; ganze Wochen sieht man Nachbarn nicht mehr, da sie sich der magischen Kugel nicht entziehen mögen.
Aber dann trifft doch Kunde von draussen ein: Die drehen einen Film dort! Was? Hier, bei uns?
Tatsächlich: Kleben also die Berliner mit ihren Taschenspielertricks eine neue Welt über das ruinöse Stallgebäude, welches uns seit Jahren angähnt. Nun ist es ein dramatischer Ort geworden und zugleich weit in den Osten verschoben, wie uns die eingesteckten Birken samt Heiligenbild unterweisen. Heu auf Reutern und als Kegel gesetzt, längst verschwemmte Bilder aus der Landwirtschaft ploppen auf.
Aber an Darstellern fehlt es im Revier, so werden Miethühner und Schafe als Kleindarsteller eingesetzt.
Mensch, beim Film müsste man sein! Jeden Tag ein paar Schafe abladen, Rauchpatronen zünden und keine zehn Schritt entfernt der Büfettwagen. Ja und was müssen die erst Geld verdienen, wenn ich für meine Viecher schon... die Stimme wird bis zur Unkenntlichkeit abgedunkelt.
Donnerstag wird alles abgefackelt!
Wird es Fernsehn oder Kintopp? geht die Frage an die Experten.
Na Kino, aber klar mal.
Im Winter wollen Sie noch einmal drehen, wenn Schnee kommt.
Wieder rutscht Brandenburg ein Stück in die Steppe hinein.

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