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Montag, 24. November 2014

Herr der Apfelringe


Wer es nicht passend findet, das ein Drittel unserer erzeugten Lebensmittel im Müll landet, muss auch an die Verluste vor dem Einkaufskorb denken.
So will im Herbst reichlich Obst weg geschafft werden, aber es gibt nicht viel Platz auf der Torte! Konservierung also, durch Zucker, Salz oder Wasserentzug.
Diese Aufgabe ist alt und wurde mit den Zuchterfolgen des Obstbaus drängend. Die Verarbeitung ist sehr zeitaufwendig und der Drang zum Nichtstun immer die beste Fortschrittsfeder. Unsere Vorfahren, diese Tüftler, haben allein in England zwischen 1850 und 1890 gut einhundert Patente für mechanische Apfelschäler  angemeldet. (Ein Blick zurück: www.appleparermuseum.com/index.htm)
Schon bald wurde die heute noch gültige Form gefunden, damit dürfte er als ausentwickelt gelten. Der besondere Charme dieses Gerätes: Es schält, entkernt und schneidet in Scheiben in einem Arbeitsgang. Gern auch Kartoffeln oder feste Birnen.
Es ist kein Kabel oder Leuchtdiode daran zu entdecken, die zauberhafte Mechanik läuft und läuft, wenn nur die Hersteller nicht in schlechter kapitalistischer Manier am Material sparen.
Zur Abrundung der Bodenständigkeit wäre es passend, die Ringe nicht im Backofen mit Zusatzenergie zu befeuern, sondern auf dem Grundofen zu trocknen. Über Nacht auf dem Rost, und die haltbare Nascherei ist fertig.
Nicht nur Kinder, auch die übrigen Obstvermeider und Gemüsehasser im Haus lieben diese Darreichungsform.

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