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Montag, 2. September 2013

Fachwerk erneuern - Steine

Zur Füllung der Fächer im Fachwerk wurden ursprünglich die in der Nähe greifbaren Materialien genutzt: Holzstaken, Weiden- und Strohgeflecht und darauf ein Bewurf aus Lehm, versetzt mit Fasern oder Häcksel. Die Oberfläche ist aber kaum wetterfest auszuführen, zumal an der Wetterseite und dem unteren, dem Spritzwasser ausgesetzten Gefachen. Daher wurde versucht, durch Kalkputz oder auch nur Anstrich Beständigkeit einzuführen. Da das Fachwerk aber keinesfalls schlagregenfest ist, wurde baldigst der Giebel verbrettert und zumindest die unteren Gefache mit gebrannten Ziegeln ausgefüllt.
Dabei eignen sich schwach gebrannte Ziegel besser als Klinker und auch der Mörtel sollte ein weicher sein.
Denn besonders bei frischem Holz, aber auch durch die Wetterbelastungen wirkt immer ein Wechselspiel der Materialien, Bewegungen durch Nässe und Trockenheit. Somit bilden sich immer Abrisse zwischen den Mitspielern und diese Kräfte wirken auch bei abgelagerten altem Fachwerk. Ist das Fugenmaterial nun härter als der Stein, so wird der Spannungsdruck in der Wand den Stein beschädigen, kommt nun ein sehr harten Stein dazu, so wird sich die Füllung als Block aus dem Holzwerk bewegen.
Hier wurde als Mörtel Lehm genommen, die Fugen 2 cm tief freigeräumt. Die Fugenmasse wird Kalkmörtel. Der Stein ist Handstrichziegel im Kohlebrand, der ständig in großen Mengen zu so günstigen Preisen zu haben ist, das es die Gewinnung alter Ziegel nicht mehr lohnt.
Bei nachtrocknendem Holzwerk wird die Randfuge zum Holz freigelassen, mit Hanf kalfatert und dann verputzt.
Der Halt im Fach wird durch eine Leiste oder negativ durch eine gesägte Vertiefung im Holz bewirkt.

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