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Samstag, 31. August 2013

Fachwerk erneuern - Das Holz


Bei einer Teilerneuerung von altem Fachwerk muss das Holz nicht nur in der Sorte, sondern auch im Alter passen. Denn nur gut abgehangenes Material schwindet nicht mehr. Diese klare Forderung ist leider nicht zu den Architekten mancher sonst musterhaften Fachwerksanierung gedrungen, erschreckend öffnen sich die Spalten nach den Jahren der Trocknung, leiten das Regenwasser nach innen und lockern die Ausfachungen.
Nur bei der Schwelle könnte man davon abrücken, da nur selten ein passendes Holz zu bekommen ist und die Schwindung beim Trocknen sich am wenigsten aufs Gesamtwerk auswirkt.
Wichtig ist auch die Oberflächenwirkung der Hölzer: Ob gebeilt oder gesägt, die Patina und Rissbildung sollte schon ein harmonisches Bild abgeben. Das Holz wird gebürstet und entnagelt, nicht mit dem Hammer auf den Sichtflächen gehauen (Zwischenholz vorlegen), natürlich hat auch kein Eisen etwas in dem Gebilde verloren.
Die Holznägel sind auch aus Eiche, werden recht passend verjüngt, da sie kein Holz beiseite drücken können wie bei frischen Holz und die Funktion des Zusammenziehens durch Nachschlagen der Nägel entfällt. Die Steher werden mit verdeckten Holznägel in der Schwelle befestigt.
Im Türbereich kann die Schwelle später auf die gewünschte Höhe ausgeschnitten werden.
Ob das Holz durch Leinöl angefeuert wird oder der sich langsam bildende Silberton bevorzugt wird, ist dann einfach eine Frage des Geschmacks.

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