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Dienstag, 27. November 2012

Graffito an Schulgefängnismauern


Eingeritzte Nachrichten, Klagen oder Forderungen gab es nicht nur bücherfüllend an den Wänden Pompejs. Schon in altägyptischen Tempeln wurde der Klerus mit Zugang bestochen, um die Wünsche des zahlenden Volkes irgendwo im Inneren der Gotteswohnung einzukratzen. Auch von den ersten preussischen Abenteurern in nubischen Pyramiden berichten stolze Kratzspuren: Wir waren hier!
Verdammt haltbar sind diese Spuren und natürlich ist an den Wänden alter märkischer Dorfschulen auch mit einer Fülle angestauter Mitteilungen zu rechnen.
Hier waren es hunderte Spuren an der Wand, welche damals vielleicht den Pausengang begrenzte. Mühselige Monogrammvertiefungen, Jahreszahlen, Eistüten, Tierskizzen.
Verblüffenderweise fehlen Obzönitäten völlig, hinderte es der scharfe  Blick des Lehrers?
Eine unorthodox mit Bleistift in den Regenschatten gelegte Zeile gilt es noch zu dechiffrieren.
Ich lese immer nur "Feierwahnsinnsfesttage", aber meine Schulnormschrift ist auch 50 Jahre zu spät entwickelt worden.

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