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Sonntag, 9. Oktober 2011

Eigner Herd - Goldes wert



Nicht nur Sozialromantiker wünschen sich in der abdunkelnden Jahreszeit einen wärmenden Kraftpunkt im Haus, beharren aber darauf, nicht das "Fernsehgerät" zu meinen. Wenngleich die rasche Durchsetzung des genannten Fernlenkungsinstrument dunkler Anstaltsmächte auch durch die (genetische?) Erinnerung an das abendliche Lagerfeuer im Sippenkreis erreicht wurde.
Schliesslich ähneln sich die Alphawellen, die auch das heutige Gehirn so angenehm sedieren- ganz egal ob die flackernde Flamme oder schlimmste Fernsehunholde sie hervorrufen.
Der eigene Herd als Instrument zur Speisebereitung und symbolische Bewahrung des Feuers ist verschwunden und auch die Kochmaschine als mobile Nachgängerin wurde in die Heimatstube gestellt, auch wenn eine Wiederbelebung manchmal versucht wird. Doch auf Dauer nerven die geringen Scheitlängen, der ungenügende Heizraum, die Nachteile des Versuches, in diesem Wunderwerk unserer Großeltern viele Funktionen zu vereinen: Kochen, Backen, Wasser erwärmen, Heizen. Wer heute kocht, will häufig nicht nur Rezepte, sondern auch "sich selbst" verwirklichen und da braucht es zum Gas noch den Elektrogrill und alle Töpfe neuester Fahrweise.
Vielleicht doch wieder zwei Schritte zurück und das Vergangene neu ausrichten? In osteuropäischen Ländern hat sich Technik und Wissen durch Anwendung erhalten, wird die Autonomie der Versorgung geschätzt. Somit sind die Bauteile als Massenware verfügbar und funktional, denn sie sollen nicht ein Gefühl reanimieren, sondern den Topf erwärmen und die Filzstiefel dazu trocknen.
Ganz ohne Schischi und unter der Verleugnung des Manufactumkataloges kann so der eigene Herd neu entstehen. Worauf es bei einem solchen Schlitten ankommt- dazu allerdings braucht es noch die auskunftsfähige Oma oder ausgedehnte Studienreisen nach Transsylvanien.

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