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Sonntag, 19. Dezember 2010

Lange Leitung


Ein Gebäude wird erst durch einen stabilen Zufluss von Trinkwasser zum festen Siedlungspunkt, zum Lager für alle Jahreszeiten. Dies konnte ein Fluss sein oder ein Quell im Keller. Jahrhunderte reichte der Ledereimer den mehr oder weniger klaren Saft an den Holzbottich weiter und bis ins letzte Jahrhundert lag die Trinkwassergewinnung auf dem Lande in den engen Grenzen des Grundstücks. Aber seitdem gilt das geführte Wasser im Inneren als Hausmerkmal.
Bleibt die Frage nach dem Material, aus dem die Wasserboten bestehen. Aus Holz wurde Stahlguss, Blei, verzinktes Stahlrohr, aktuell buhlen Kupfer, verzinntes Kupfer, Edelstahl und Kunststoffverbundleitungen um den Auftritt.
Allerdings ist auch eine Kupferleitung nicht mit allen Wassern einverstanden: Bei stark kalkhaltigem Wasser (ph-Wert unter 7,0) ist Kupfer ungeeignet. Potzblitz! Ist das lang ersehnte, teure Kupfer also auch keine Lösung für Jahrhunderte... Nicht nur Metalldiebe, auch Lochfraß und Verschlammung sind der Ewigkeit im Wege. Zugleich arbeitet die Entropie auch im Hauswasserwesen weiter: sensible Armaturen aus der Weltraumforschung, Rückspülfilter, Zirkulationspumpen und die Prüfpiloten des Gesundheitsamtes, die böse Inhaltsstoffe jagen. Ja und die Wasseruhren, die mit pünktlichem Einfrieren das Eintreffen des Winters anzeigen.
Aber wieder mit dem Eimer zum Brunnenloch?

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