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Sonntag, 28. Februar 2016

Geflügelte Ameisenbiester



Sie werden mit Schreckensrufen und jaulenden Staubsauern begrüsst, wo es doch nur Zeit für ihren Hochzeitsflug ist: Die Ameisen. Gerade beginnt der Sommer, das Landhaus lockt und dann ist das Haus voll mit diesen wuselnden Gesellen! Kreisch!!
(Puh, Glück gehabt: wären es Spinnen, welche sich einen solchen Ausritt gönnten, dann wäre das Landleben verpönt und Häuser im Dorf unverkäuflich...)
Die fliegenden Geschlechtstiere eines Ameisenstaates begatten und versorgen die Königin mit Sperma auf Lebenszeit ( bis 25 Jahre), bevor sie sterben und als Proviant in die Vorratskammer gebracht werden. Die Königin lebt ohne Flügel weiter und bemüht sich, einen eigenen Staat zu begründen.
Den Rest des Jahres lebt der Staat verborgen in Zwischenwänden und unter Dielen oder in porösen Lehmwänden. Dabei lösen sie mit Ihren Ausscheidungen nicht nur moderne Baustoffe wie Polystyrolplatten auf, auch Holz wird über die Jahre geschädigt und ausgezehrt (ja, auch Eiche, wie der Balkenfuss links im Bild bezeugt). Dazu werden Erdmassen unter dem klassischen Dielenboden grosszügig verlagert.
Hier hilft nur, den ganzen Staat weiträumig auszugraben und auszulagern. Denn mit der chemischen Keule zappelt vielleicht nichts mehr unter dem Boden, was aber bis dahin angerichtet wurde, kann auch nicht besichtigt und gerade gerückt werden.

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