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Dienstag, 1. Juli 2014

Scheunenfalken

Die erwähnte Nisthöhlenkiste für Schleiereulen wird seit zwei Jahren von Turmfalken belegt. Es muss also kein Turm in der Nähe sein und selbst der Lärm einer Tanznacht wird vom Nachwuchs hingenommen. Mit einer Wohnmöglichkeit für Greifvögel kann den oft ungenutzten Hofgebäuden doch noch eine Funktion eingeschraubt werden. Nun noch Nistkästen für die kleineren Flieger und vielleicht Bruthöhlen für Fledermäuse. Denn mit jedem Dachausbau und Stallabriss verschwinden die Plätze für die Kulturfolger. Viele haben sich seit der Eiszeit an die Untermiete in den menschlichen Hütten so gewöhnt, da wird es kaum Alternativen geben...
Mit dem Rückbau der Freileitungen für Strom schwante so manchen Vogelschützer gar eine Sitznot für die Schwalben, aber gemach: Diese komfortablen Rastseile gab es allhier nur 50 Jahre. Zu kurz, um sich ins genetische Buch einzutragen.
Gravierender die Umwälzungen im Landbau, die massiv die Futterbasis für Vögel und Kleinsäuger wie auch Insekten wegspritzen.
"Ach Bienensterben" sagt der Landwirt, " naja, da sollen wir auch Schuld sein... Wir sind doch die wirklichen Naturbewahrer!". Schöne Einbildung einer dauersubventionierten Branche, die unser aller Lebensgrundlage als privaten Kapitalstock missbrauchen kann.
Der Rückgang der Greifvögel in den 1980er Jahren war auch dem Einsatz der Pflanzen"schutz"mittel geschuldet, welche die Dünnschaligkeit der Eier verursachten und die Brut oft ruinierte.
Ich muss kein Indianer werden, um den Warencharakter des Geldes als potentielle Massenvernichtungswaffe zu verstehen.
Achja, wer sitzt auf den Wappen und vielen Geldpapieren des Planeten als Symbol von Weitsicht und Wehrhaftigkeit?

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