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Dienstag, 5. Juni 2012

Dach und Fach


Wenn die Scheunenwand eingebaut ist und mit Last auf dem neuen Fundament steht, ist die Zeit des Fächerfüllens gekommen. Glück hat, wer mit altem Holz bauen konnte, denn dieses Holz schwindet nimmermehr und es kommt nicht zu großen Abrissen und Spaltenbildung zwischen Holz und Fach.
Empfehlenswert ist das maschinelle Bürsten der Balken schon beim Abbund und dann die erste Ölung mit Leinöl. (Nicht zu dick auftragen, lieber dünn und mehrmals, denn die Schichten müssen ruhig durchoxydieren.) Dadurch werden die unvermeidlichen Kontakte mit Kalkmörtel fast spurenlos bleiben.
Die Füllung mit Backsteinen hat sich als Dauerhafteste durchgesetzt. Aber das Gesamtbild wird sehr von der Farbe und Oberfläche des gewählten Mauerziegels und der Fuge bestimmt. Deshalb bleiben die alten Besatzungen mit Ergänzungen die erste Wahl. Es ist gut zu sichern, dass die Steine ausreichen und die Ansicht durchgehalten wird, besser gleich mischen.
Dann gilt es die Aufteilung der Ziegelfüllung zu steuern, die Fachgrößen sind hoffentlich identisch vom Zimmermann gehalten. Denn übergroße Fugen im oberen Drittel oder halbe Steine zum Abschluss sind ewig flatternde Flaggen des Scheiterns.
Die Verankerung der Füllung ist variantenreich: Dreiecksleiste, Nägel in der Fugenlage oder neu auch Lochband. Leichter ist wohl die Schaffung einer Nut im Steher mit filigraner Kettensäge, denn so verzahnt sich der Randmörtel als Feder und dieses Fach wandert erst weit nach unserer Zeit aus dem zugewiesenen Rahmen.
Dann sofort verfugen, die Oberflächen säubern, gut wässern ohne auszuspülen... im Endpurt transpiriert nicht nur der Laie! Für einen Ungeübten ist ein Fach pro Ferientag eine satte Leistung und das Bier in der Abendsonne die korrekte Abrundung.

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