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Sonntag, 28. August 2011

Netzwerker


Ja gut, in der Wohnung scheint es für die Spinnentiere keinen Kompromiss zu geben. Aber unter freiem Himmel sollten diese Mitbewohner wenigstens beachtet, besser noch beobachtet werden. Nur so können wir sie schliesslich mit einiger Ausdauer kennen lernen. Der sich rasant von der Restnatur entfernende Mensch bemerkt am schlimmen Ende sonst gar nicht, wer alles fehlt. Auch nicht, was dieses Fehlen bedeutet.
Bessere Beobachtungskandidaten als diese Sechsbeiner sind wirklich schwer zu finden. Sie hängen ortsfest in Netzen rum oder springen bei einiger Hitze ihrer Beute dekorativ hinterher.
Aber allein die Baukunst sät erste Zweifel an der These, alle Grandiosität des Planeten wäre im Zweibeiner versammelt worden. Mit welcher Präzision das Netz entsteht, ohne jeden Statiker seinen Zweck erfüllt ! Wie nur die Spinne an den Schwingungen erkennen mag, wer gerade den Seilboden betreten hat: Freund oder Feind; Beute oder potentieller Partner?
Schnell sind sie auch noch.
Daher sieht man auf dem Bild nur die Spinne mit dem Beutesack. Aber darin eingeschnürt liegt eine Wespe, die noch vor Sekunden zornig am Fadengitter randalierte. In Windeseile wird diese Einkaufstasche mit dem verdutzten Opfer, welche doch schon den Zucker vom angepeilten Kuchenteller schmecken konnte, in den Vorratsbereich geschoben, um dort mit anderen Futtertieren zum Spinnencocktail zu reifen.
Wer dies sah, kann Respekt und Anerkennung nicht verhindern.

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