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Sonntag, 3. Januar 2010

Gefiedertes Füttern


Über die Fehler und Gefahren der Winterfütterung für Vögel wird genug berichtet. Doch unbeirrt stark ist der Wunsch, den armen, armen Tieren zu helfen. Mit jedem nennenswerten Schneefall werden die vom Agrarhandel aufgepiepten Futterreste in teuren Kleinstabpackungen weggefahren und in den Garten versendet.
Es war einmal... eine Zeit, in der es noch keine Meisenknödel, chinesische Futterspender, ja nicht einmal einen Weihnachtsbaum gab. Aber trotzdem gab es Gesellen am Himmel, die nicht säten, nicht ernteten, aber sich dennoch ernährten. Denn vor allem Menschen Denken und Handeln gab es Büsche und Bäume, deren Früchte bis weit in die frostigen dunklen Zeiten des Jahres reichten. Noch besser wurde die Futterlage durch die Einrichtung der Kulturlandschaft bäuerlicher Prägung. Der Bauerngarten, die winterliche Verarbeitung der Ernte und künstliche Nisthilfen (auch wenn die Brut anfangs in der bäuerlichen Schüssel landete) halfen den Vögeln.
Den überwinternden Vögeln ist es gegeben, sich zu allen Jahreszeiten zu behelfen. Sie haben auch den Vorteil, die gefährliche und auszehrende Reise der Zugvögel zu sparen.
Wer Vogelschutz betreiben will, kann viel tun mit dem eingesparten Futtergeld. Die richtigen Bäume und Hecken pflanzen, den Kindern die Vogelwelt vertraut machen, den BUND-Vogelaktionstag im Mai unterstützen, Nistkästen anbringen, Katzen kurzhalten ...

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