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Sonntag, 19. April 2015

Wir ziehen heut Abend aufs Dach...

Das Oberstübchen ist für Heranwachsende wie für Hauserwerber die Projektionsfläche für das pralle, schöne Leben weit über  allen erdgebundenen Nickligkeiten. Ein Raum voller Verheissung und Geraune und der natürliche Gegenspieler des Kellers.
Vor allem Beginn ist aber wie so oft das geistige Auge aufzuklappen und die Wunschbilder über die Gegebenheiten zu legen: Wo kneift es, was kann ich mir klemmen?
Gemeinsam ist vielen Dachböden: Sie waren nicht als Wohnräume gedacht, sondern eher als Trockenraum für Erntegut und Mobiliar und zur kühlen Lagerung der Knechte und Mägde. Heutige Ansprüche an Wohnräume (Belichtung, Zuwegung, Brandschutz) sind eher nicht vorzufinden und ob man diesen Status wirklich erwerben will oder es als Hobbyraum zur zeitweiligen Nutzung erklärt, muss jeder selbst entscheiden.
Grundsätzliches:
Die Treppe ist für häufige Benutzung zu steil und schmal. Mindestens mit einem Handlauf nachrüsten oder einen neuen Ort für den Aufstieg suchen.
Der Dachstuhl muss ungeschwächt sein und Änderungen sind tabu oder mit einem Statiker beschlossen.
Der schwarze Mann sollte Zugang zu seinem Kehrobjekten über Dach bekommen ohne durch das neue Himmelreich zu rollen.
Licht tut immer not.
Der Grundriss macht auf dicke Hose, aber die Dachschrägen kürzen sehr. Daher besser die Dachhöhe bis zum First wirken lassen.
Die Dämmung wird nicht wiederholt, sie sollte auch die nächsten 50 Jahre passen. Giebelwände nicht unterschlagen.
Wasser ist oben immer heikel, bei Feriennutzung das Entwässern ermöglichen.
Da alle Wärme nach oben steigt kann die Heizung klein ausfallen oder sich ganz erübrigen.
Ob die Wandoberfläche aus Rigips, Kalk oder Lehm gebildet wird, ist eine finanzielle und ästhetische Entscheidung, dem Wohnklima ist dieser viel diskutierte Punkt egal.


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