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Dienstag, 10. Februar 2015

Diebe und sonstige Schadnager



Das Einbruchsgeschäft ist wohl als eine üble Form der Existenzgründung anzusehen. Ein kleiner, stabiler Personenkreis mit starken sozialen Schwächen und Laufmaschen im Persönlichkeitsgewebe fühlt sich stumpf genug, Nachbarn und Umwohnende von Ihrem Gut zu trennen.
Oft übersteigen die Zerstörungen an den Pforten des Hauses den Nennwert des Diebesgutes deutlich. Noch grösser der Schaden, den diese Wichtel ins soziale Gefüge fräsen. Aber dafür interessiert sich kein Täter, er will Gewinne privatisieren und Schäden vergesellschaften, ganz wie die grossen Vorbilder.
Auch die Polizei hat einen zu kurzen Löffel oder andere Wichtigkeiten. Wenn die Diebstahlsanzeigen im Landkreis sinken, wäre spätestens Alarm zu geben. Denn damit hat sich die Hoffnung auf Hilfe von der blauen Truppe erledigt und die Opfer sinnen Rache auf selbstgewählten Wegen.
Stattdessen halluziniert der Obersheriff in der Landeshauptstadt über seiner Statistik: mit dem halben Personal solch hervorragenden Erfolge! Weitere Stellen kürzen?!
Der Weg zur virtuellen Behörde steht weit offen, der Algorithmus unserer Metadaten wird zur scharfen Waffe.
Bis zum Eintritt der Zukunft beschränkt sich der Ordnungsverhüter aufs Registrieren und Belehren.
Wehe dem Landbewohner, der Einbrecher im Haus bemerkt und telefonisch Hilfe erbittet. Bestenfalls werden zur seelischen Stärkung Kalendersprüche verlesen, denn einen Streifenwagen in die Nacht nach... wohin... zu senden? Keine Kapazitäten!
Das war früher. Da lieferte der Gendarm die Verdächtigen noch persönlich in die Revierzelle ein, so sagt das Märchen.
So bleibt nur der Appell an die Täter. Doch mit der Vokabel "denken" im Text ist wohl kein Erfolg zu erhoffen.

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