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Sonntag, 25. Januar 2015

Wege übers Land


Die Benennung von Wegen in Ortschaften wird ja erst ab einer gewissen Anzahl selbiger nötig. In Dörfern kommt man eigentlich mit dem Klassiker Dorfstrasse (sic!) aus. Diese kann ihre klassische Kürze aber nicht mehr halten: Durch die Zusammenfassung mehrerer Dörfer zur nächst grösseren Verwaltungseinheit finden sie sich in der Kiste gleich nichts sagender Dorfstrassen wieder. Da hilft auch keine Postleitzahl... Wo nicht sofort lokale Helden als Namensgeber bereit liegen, da kann nur die Okulation des Dorfnamens für Entwirrung sorgen.
Dankenswerterweise finden sich in einigen Namen noch echt brauchbare Hinweise: kurz kombiniert findet man den richtigen Gang zum See, dem Nachbardorf oder gar zum Bahnhof.
Mit sparsamer Ausschilderung scheint jedem gedient: Wer sich hier bewegt, weiss ja, wo er hin will. Für Fremde müssen Hinweise in der Güte "Wo früher die Linde stand, da dann rechts zur LPG hoch..." allemal reichen.
Manchmal aber fällt alle Zurückhaltung ab. Im Hintergrund befindet sich wirklich etwas anderes als ein Gutshaus (was ja landläufig immer zum Schloss befördert wird).
Der Name machte allerdings noch mehr her, wenn das ß in  Straße mit voll geschäftsfähigem Doppel-S aufgerüstet wär.
Dies wäre mir persönlich, als Ligatur -Vermeider, eine besondere Freude.

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1 Kommentare:

Am/um 26. Januar 2015 um 09:54 , Blogger Connie meinte...

tja, und wenn es nicht die Dorfstraße ist, dann ist es die Chausseestraße ;=)
Da braucht dann schon mal der Rettungshubschrauber mehrere Runden um den Patienten zu finden...

bei letzterer sollte das "ß" aber bleiben, "Chausseestrasse" geht nur sehr schwer von der Tastatur...

Gruss aus einer der vielen Chausseestraßen ;=)

Connie

 

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