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Freitag, 5. Dezember 2014

Hohle Wände

Schon von Anbeginn an froren die Menschen in der dunklen Jahreszeit, sollten Ihre Empfindlichkeiten nur nicht zeigen. Wem und warum auch? Lieber blieb die Kleidung auch im Haus komplett am Leibe und wurde zum dicksten Teil mit ins Bett getragen. Was eben zu tun ist, wenn man die Frühlingssonne noch einmal sehen will.
An alten Fachwerkbauten verraten manchmal die Innenbemalungen den Urzustand: die Wand war der ganze Schutz zum Aussen, die Hölzer auch innen zu sehen. Um die Zugluft etwas zu bremsen, setzte man vielleicht ein Holzpaneel dagegen. Manchmal wurde auch zu einer viertelsteinigen Lehmziegelwand gegriffen, die Hohlräume mit Kaff verfüllt. Fertig.
Später, wenn alles Wünschen nichts geholfen hatte, wurde innen eine Wand vorgestellt, auch um der nun modischen Tapete Klebeflächen zu bieten.
Eine beliebte Ausführung bestand aus einem Lattengerüst mit zementgebundenen Holzwolleplatten. Diese Pioniere der Tockenbauplatte haben durchaus akzeptable Eigenschaften und sind noch heute im Geschäft. Da aber der entstandene Hohlraum durch die reichlich eindringende Aussenluft hinterlüftet wurde, ist die Wärmedämmung ein hohles Versprechen. Anders sähe es aus, wenn die Dichtheit eine ruhende Luftschicht gewährte, aber dies ist im Fachwerkbau auf Dauer nicht zu schaffen.
Jede Steckdose, jeder Rahmenspalt an der Innenwand wurde so ein Leck der Gemütlichkeit.
Deshalb ist es wichtig, den Wandaufbau zu kennen und besser vor dem Kauf. Denn eine Verfüllung des Hohlraums womit auch immer ist unseriös, es bleibt nur Demontage.
Zurück auf Los!

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