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Montag, 25. März 2013

Zugang: analog

Es wirkt verstörend, wenn wir die alten Dinge ohne Patina erblicken. Wir denken zwanghaft an "nachgemacht" und "Replikant", dabei war alles mal so neu und farbenfroh, ob Putz, Dachziegel oder Beschläge.
Um dem Einbauzustand z.B. bei Türschlössern wieder nahe zu rücken, reicht das Wedeln mit Poliertüchern nicht aus. Selten sind noch die originalen Garnituren am Platze, auch wenn sie bauzeitlich sein mögen. Aber die Formensprache verzweigte sich seit der Gründerzeit reichlich. Da kommt man mit dem Flohmarktfunden ("Ja, rischtisch Messing!") allein nicht weiter. Die Griffbefestigung muss den Türblattstärken angepasst und die Feder im Schloss gewechselt oder gespannt werden. Hier muss das alte Nachtriegellöchlein verlötet werden und dann die Farbreste: allein mit Tuch und Fingernagel aus den Schmuckrillen polieren??
Nein! Denn noch gibt es Metallrestauratoren, die eins ins andere fügen und helfen, die Türen auch in den nächsten hundert Jahren stillvoll zu bewegen.
Die Patina kommt auch zuverlässig wieder, es sei denn, man findet im Poliertuch ein ausgleichendes Entspannungsgerät.

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