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Sonntag, 24. Februar 2013

Dachstuhl bebeilen



Bei der ersten Ansicht prahlte das Dachstuhlholz noch und der Kalkanstrich versprach Schutz. Aber es gibt kaum einen frei anzufliegenden Dachstuhl aus Kiefernholz, der nicht vom Hausbock wenigstens angeschmeckt wurde. Ein tadelloses Holz mahnt sogar zur Vorsicht: Hier können schon bei der Errichtung chemische Bekämpfungen stattgefunden haben, die immer noch präsent sind. (Oder es sind große Flüsse in der Nähe, die eine Verwendung von geflößtem Holz nahe legen.)
In der Regel haben die lichtscheuen Larven sich jahrelang durch den nahrhaften Splintbereich der Balken geschrotet und die Oberfläche erst kurz vor der Verpuppung durchfressen. Eine ernsthafte Schädigung und sichtbar viele Schlupflöcher sind an das Vorkommen von Feuchtigkeit gebunden, ob als Dachschaden oder Kondensfeuchte an Wänden und Böden.
Normal fällt also nur der Splint vom Kernholz, wenn man mit einem handlichen Beil den Befall abschlägt. Das Beil formt also den runden Baum wieder aus dem Vierkant und nur die Äste bleiben stehen.
Um eine passable Oberfläche zu erreichen, müssen mehrere Schleifgänge folgen, eine Strafarbeit und Einsatzfall für das große Schutzbesteck. Denn der Staub ist am stärksten mit eventuellen Behandlungsgiften belastet und deren Anwesenheit ist nicht mit den Riechzellen zu bestimmen.
Die im Kern geteilten Zangenhölzer sind natürlich wenig befallen.

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