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Freitag, 16. November 2012

Verdämmt!

Fluchen bringt bekanntlich in der Sache wenig. Aber es entlastet beim Betrachten von als ungünstig empfundenen Situationen.
Das unsere Welt immer dunkler und kälter wird, mag die Statistik vielleicht nicht bestätigen. Aber wir empfinden deutlicher als früher, wie übermächtig der Anteil der sehr dunklen und kalten Jahreshälfte geworden ist. Dieser Hohn: wen es wenigstens nur eine Hälfte wäre...
Also doch über Dämmung reden, Ritzen verstopfen, Fenster abkleben? Welcher Dämmstoff kommt wo und warum wohin?
Das Thema ist deshalb so unüberschaubar, da jedes bestehende Haus eigene Bedingungen stellt. Diese zu kennen und Effekte gegenseitig abzuwägen und einzurechnen ist nötig für eine hilfreiche Aussage.
Die Informationen der Hersteller und Verkäufer gehen dagegen von idealen Bedingungen des Neubaus aus. So sind die Broschüren auch bebildert: Gut gelaunte Figuren mit beachtlichem Zahnweiss schieben nonchalant die Dämmrollen in die Sparrenfelder. Die Frisur sitzt.
Dazu die fahrlässige Lockpropaganda: wenn alle Sparpotentiale meines Hauses sich wie versprochen addierten, reichte  eine Tüte mit Teelichter, um kommende Winter mollig zu überstehen.
Wenn gedämmt wird, dann sollte dies für die nächsten 50 Jahre reichen. Also geht es nicht ohne Geld, Zeit und Information. So spielt die Art der Heizung eine große Rolle und manchmal bringt die gute alte Stricksocke bessere Erfolge als ein mühevoll eingebautes Hyperisogespinst.
Immer wieder sorgen Naturbaustoffe für Staunen. Ihre Funktionalität, das Dämmvermögen und der sommerliche Wärmeschutz sollten sie zur ersten Wahl machen, zumal für die Selbstverarbeiter.
Wenn da nicht die Sache mit dem Preis wäre. Nach dem Marktanreizprogramm (Dank an Frau Künast!) verharrt dieser stabil in höheren Sphären, ja er ist es ja wert, aber hier muss schon  geflucht werden...

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