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Sonntag, 22. Januar 2012

Schwitzwasser


In der dunklen Jahreszeit, wenn es kälter wird, zeigt sich nicht nur die Stimmung oft abgeschattet und beschlagen. Auch in anderen geschlossenen Gebilden schlägt sich die Kälte sichtbar nieder. Einfach verglaste Fenster und Türen zeigen sich deutlich als kälteste Fläche im Raum und lassen die in der warmen Luft gebundene Feuchtigkeit kondensieren. Ein klares Gesetz, welches sich nicht wie die von Menschen geschaffenen Regeln umgehen oder brechen lässt.
Dieses Ausfallen des Wasserdampfes erfolgt auch an allen anderen kalten Flächen: die Holztür, welche nicht durch Farbe geschützt ist, wird komplett durchfeuchtet. Richtig tückisch wird es an kalten Wandflächen und dort besonders an den Wandecken: die Kondensfeuchte bildet die Grundlage für die Schimmelpilzkulturen. Zudem entsteht nach unbeheiztem Leerstand ein Schadensbild, welches fälschlich als "aufsteigende Nässe" gelesen wird und verlässlich den Türöffner aller Feuchtebannerschamanen abgibt.
Heizen und Lüften allein kann viel verbessern, aber in nur zeitweise genutzten Häusern muss auch Toleranz und Gelassenheit mithelfen.
Auf Dauer hilft nur, die Hülle auf einen einheitlichen Dämmwert zu bringen und feuchtepuffernde Putze und Wandmaterialien einzusetzen.

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