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Donnerstag, 13. Januar 2011

Nebenkosten


Das Hirn versucht nicht nur im Kopf der Optimisten, sondern wohl bei allen Menschen auf dem Weg zur Ladenkasse, die zu erwartende hohe Kaufsumme annehmbar und weich zu gestalten. Bei manchen klappt es durch das Überrennen selbstgewählter Grenzen, da verschwimmt alles ab 100 Euro und wird so wunderschön egal. Bei fast allen klappt der alte 99iger Trick und schon sind 39,99 näher an der 35 als an der 45.
Beim Erwerb grösserer Einheiten wie Autos und Häuser wird jede brutale Zahl gern in niedliche Prozentzwerge geknuddelt. Der Verkäufer hilft auch gern im Gespräch über Hürden hinweg, die man nie nehmen wollte. Aber einmal auf der Ja-Treppe steigend möchte man keinesfalls bei der Radiovorrichtung oder auf Kosten der Sicherheit der Mitfahrer sparen, oder?
Die Zusatzkosten beim Erwerb eines immobilen Traumes sind auch nur in der Bezeichnung nebensächlich. Schön zu sehen beim Makler, der bei jedem Verkauf das Haus um vielleicht 7 % teurer macht, ohne der Substanz etwas gegeben zu haben. Da folgen die Notare gern, denn nur sie dürfen, was sie können und dies zu gesicherten Preisen. Vielleicht sind noch Unklarheiten im Katasteramt aufgekommen oder es gibt Differenzen zwischen Plan und Wirklichkeit? Da sollte trotz Zureden des Maklers die Vermessung nicht grosszügig übernommen, sondern straff gefeilscht werden: Hier geht es um satte Beträge.
Mit ganz ruhiger Hand verschickt das Finanzamt zum guten Ende hin den Grunderwerbststeuerbescheid: Schon wieder eine Wertsteigerung, die noch in die Realität geführt werden muss.
Im Land Brandenburg ist diese Steuer für alle nicht unbedingt Reichen ab 1. Januar 2011 von 3,5% auf 5% gestiegen.
Richtig so, wenn Haben kostet und zudem sollte noch gesagt sein: es rechnet sich leichter, immerhin im Kopf.

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