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Donnerstag, 28. Mai 2009

Nachhall



Ja, dies sieht nach einer schweren, kaum zu überstehenden Krankheit aus. Aber wie jeder Telefonvertrag uns gelehrt haben müsste: Die wahren Kosten bleiben unbekannt, bis sie ein Loch ins Konto gebrannt haben.
Auch wer keine bewusste Verschleierung braucht, um zu bestehen, kennt oft nur die gerade überschaubaren Kosten bis zum Verkauf. Diese werden dem Verkäufer wiederum von Leuten genannt werden, die ebenfalls auf den verwirrenden Wirtschaftswegen nur bis zur nächsten Gabelung schauen können. Alle Umweltvernichtung, Sicherungskriege, Bestechungsschatullen, Nachfolgeschäden, Entsorgungsarbeiten und Müllver&endlagerungen bleiben am nächsten Kunden (vorzugsweise als "Gesellschaft" zusammengefasst) kleben.
Die Empörung über die Zustände, in die unsere Erde dabei gerät, ist aber auch zahnlos. Der billige Preis schlägt alle Bedenken in die Flucht und wenn es dann noch für die Umwelt nützlich sein soll, öffnen wir für jeden Blödsinn die Tür weit auf. Mit staatlicher Unterstützung wird gebaut, dann gedämmt, dann noch mehr gedämmt, dann abgerissen, danach wieder gebaut. Die Abbrennprämie für Wohnhäuser, die älter als 50 Jahre sind, ist bei dieser kranken Fixierung auf Wachstum nicht ausgeschlossen. Denn mit der Begrenztheit der Welt ist klar geworden: Es sind keine Wirtschaftkreisläufe, die effektiv das Wohl des Menschen im Auge haben, sondern Schaufelradbagger, die aus der vorgefundenen Welt einen grossen Haufen bedruckter Wertpapiere pressen.
Zur Entspannung: Brechts Gleichnis vom Fischer am Strand nachlesen.

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