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Samstag, 29. März 2008

Wolken beobachten


Was immer der Mensch (männlich) sammelt, es lässt ihn spüren, wie sein Alter zunimmt. Er kannte noch Milchflaschendeckel (aus Pappe!), Streichholzschachteln aus verklebtem Sperrholz und Bier aus Kannen. Mit jeder dieser Marken kann er sich absetzen von der tätowierten Verfolgerschar, die ihn unterkühlt und bunthaarig auf besprühten Fahrbrettern verfolgt, um ihn von attraktiven Weibchen abzudrängen (Grundmotiv, wiederkehrend).
Mit dem Beobachten von Himmelsstrukturen bei Tag&Nacht aber sammelt der mittelalte Mann Geheimwissen an, das älter werden kann als der jüngste Tag. Denn die Grundierung dieser Phänomene mit profundem Wissen berührt die romantische Erbausstattung aller Gegenstücke. Alles halbwissende Gequackel über das Sternbild Schwamm, Aszendenten Qualle verebbt, wenn die Bilder aller Kulturkreise samt ihrer früheren Bedeutung bei den Tribes dekliniert werden können, der Mondaufgang in lässiger Faktengarnitur angerichtet wird und beim morgendlichen Feuerlöschen der prognostizierte Nebel über das Nachtlager fällt. Leider verhält es sich mit diesem speziellen Sammelgebiet wie mit dem englischen Rasen: an sich einfach zu erlangen, bedarf es zweier Jahrhunderte exakter Beobachtung und Aufzeichnung, um den Dandy von der Himmelsfakultät zu geben. Aber bei dem geballten Unwissen ringsum: wer sollte da den Degen zum argumentativen Geplänkel blank ziehen? Na bitte.

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