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Donnerstag, 27. März 2014

Traditionelle Fachwerkfüllung

Der Platz zwischen dem Fachwerk muss ausgefüllt werden und dazu wurde früher das Naheliegende genommen. Ob Raseneisenerz, Lehmziegel oder Holzstaken: egal. Als Mörtel kam nur der greifbare Lehm in die Hand.
Zwischen den Holzstaken, die das Fachwerk richtig aussteifen, muss noch ein Faden gewebt werden, damit die Füllung nicht herausrutscht und bis zur Trocknung fixiert ist - danach ist sowieso alles fest. Früher wurde gern Langstroh dazwischen gewickelt oder Zweige verflochten. Frische Weide- oder Nussbaumzweige bieten sich an.
Der Lehm benötigt starkes Fasermaterial, aber länger als der sonst gebräuchliche Strohhäcksel.
Dies ist dann eine der seltenen Möglichkeit, ausgebauten Lehm wieder zu verwenden und zwar mit allen früher hineingerutschten Fraktionen.
Auch die um Deckenstaken gewickelte Langstroh lässt sich trocken gut mit einem kleinen Beil trennen und einweichen: aus diesem Stoff ist die Füllung in und auf diesem Gerüst. Damit lassen sich Schichten von 6 cm in einem Gang auftragen. Diese müssen komplett durchtrocknen, dann kommt die geschlichtete Oberschicht drauf, geglättet nach Wunsch.

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