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Montag, 10. Februar 2014

Balkenköpfe sanieren

Bei gebrauchten Häusern ist jeder froh, wenn die alten Dielen zu sehen sind und flugs werden diese (in Gedanken) abgeschliffen, dann sieht hier schon alles wieder prächtig aus.
Die tragende Struktur jedoch, das Hausskelett, ist nicht sichtbar. Kann man doch vor der Übernahme schlecht mal den Boden öffnen, aber für Mängel in dieser Zwischenwelt sollte Geld und Mühe eingeplant werden. Denn egal ob durch verjährte Wasserschäden, Kondensatfeuchte oder Anobienarbeit: die Balkenköpfe, welche auf den Aussenmauern lagern, sind selten ungeschoren geblieben. Doch die Kräfte müssen weiter abgefangen und auf die Mauern übertragen werden, wenn die Decke sich erst verformt, ist es höchste Eisenbahn.
Ein Bild über den Schaden verschafft man sich durch das Hochnehmen der äußeren Dielen, dabei stößt man in tieferen Schichten auf Windelboden oder Einschubdecke; wenn zur Reparatur geblasen wird, muss alles weiträumig demontiert werden.
Dann wird alles press abgesteift, die geschädigten Balkenteile grosszügig gekürzt und sinnige Blattverbindungen vorbereitet. Diese wird mit dem passenden Gegenstück aus Neuholz ergänzt und alles mit Bolzen/Bulldog- Kombinationen kraftschlüssig verbunden.
Dies ist keine Sache für Heimwerker am Wochenende, hier muss ein Fachbetrieb herantreten.
Es ist ja kein morbides Dielenbrett, sondern das tragende Hausgerüst, was weitere 150 Jahre funktionieren soll.

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