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Montag, 6. Januar 2014

Trockenstube


Wer beim Wort "Heizung" sofort einen Handregler am Heizkörper erblickt, wird auf seiner ländlichen Heimstätte einen Schritt zurücktreten müssen. So bequem und kinderleicht eine Zentralheizung sich auch darstellt: Für nur zeitweise bewohnte Häuser entstehen Schwierigkeiten. Da der Wetterverlauf über mehrere Wochen ohne Fahrplan ist, muss immer ein Grundwärme in die Räume gesendet werden. Väterchen Frost und die Zahl der von ihm stillgelegten Heizleitungen haben einen langen Bart. Das Warmhalten auf sagen wir stabil 9 Grad kostet erhebliche Energie und Geld und es schmerzt doppelt, wenn neben der unbestritten positiven Wirkung auf das Haus als Ganzes nur wenigen Mäusen sich daran erfreuten.
Es dauert oft nur eine Heizkostenabrechnung, bis nach neuen Wegen gesucht wird. Da gibt es einige: vom hydraulischen Abgleich bis zur  minutengenauen Steuerung aus der Ferne über das tragbare Telefon. Details erfährt man beim Sanitärhandwerker des geringsten Misstrauens.
Aber es muss nicht immer der Frost knacken, um an zu laschen Heizkörperchen zu leiden: Manchmal muss es einfach schnell sehr warm sein.
Wer im Aufbauschwung oder beim Brennholzwerben im Wald die Kleider samt Schuhe gewässert hat, braucht etwas Stärkeres zur Trocknung als mühsam die Luft anwärmende Heizbleche.
Ein Eisenherd verstrahlt die Wärme direkt und reisst das Wasser aus den Kleidern.
Dies erinnert schön an überheizte  Baubuden aus der Lehrlingszeit. Morgens grüsst lässig der warme, trockene Schuh.

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