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Freitag, 15. November 2013

Efeumismus an der Mauer

Zur Begrünung der Aussenwände gibt es vielerlei Anregung und Wünsche: die Romantisierung der Ansicht, die vertikale Biotoperschaffung als Ausgleich für die Agrarbrache nebenan, auch gefällt einem der Gedanke, eine schützende Aussenhaut gratis erschaffen zu lassen.
So angespornt kommt man über die zähe Anfangsphase hinaus, denn zuerst will der liebe Efeu dies und jenes nicht und auch nicht wachsen.
Hat der grüne Freund aber so richtig den Fuss in der Erde, gibt es kein Halten mehr und halbjährlich muss der Todesstreifen unterhalb des Dachkastens abrasiert werden, um eine Invasion in den Dachraum zu verhindern. Dies ist bei Hopfen, Wein und dem Angstgegner Knöterich nicht anders und immer arbeitsreich. Die Kraft der biologischen Klebstoffproduktion aus der Nähe zu bewundern tröstet bald nicht mehr.
Oh Kraft von Mama Natur: aber entweder die Leute von Landlust kommen hurtig zwecks Motivbannung vorbei oder ich rode diese Plantage. Denn mit den Jahren verkahlt das Innere und wird als Trockenklo von der Spatzengruppe benutzt und speziell beim Knöterich hat sich nach Jahrzehnten eine überraschende Brandlast angesammelt. Wenn die Kinder darin das bengalische Feuer ausprobieren, müssen sie sich rasch an eine ganz neue Umgebung gewöhnen.
Für die Beseitigung der Wurzelspuren gibt es kein gutes Rezept, vielleicht sind Bewitterung und Zeit die geeignetsten Werkzeuge.

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