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Freitag, 10. Juni 2011

Sandsteinimitat


Die Qualitätsoffensive von Herrn Schinkel und der preussischen Bauverwaltung wirkte sich bei allen staatlich angeregten Bauten aus. Die Architektur und die Materialwahl und deren Weiterentwicklung hat schlussendlich bewirkt, das in den kriegsverschonteren Kleinstädten der Nordländer die Post-, Militär-und Bahngebäude mit Bravour Haltung bewahren. Trotz Vernachlässigung in der Mangelzeit und zunehmenden Leerstand können sie ausharren, sie sind aus einer anderen Wertewelt überkommen.
Nun wollen die ehemaligen Staatsbetriebe gern die Gebäude abgeben, aber leider finden sich nur wenige Mutige! Ist es die Größe, der eingemietete Betrieb, die Kehr&Räumpflicht für das Publikum? Das Bauwerk jedenfalls ist kein Grund, vor dem Kauf zu scheuen. Bevor die werte Siedlergemeinde sich der nächsten bizarr überformten, nach alten Moden verbauten Hütte nähert, um zu privatieren, rufe ich: Denkt grösser und nehmt das Original!
Die Preise sind auch aus den Managerträumen herausgerutscht und in realistischen Tiefen angekommen.
Das Bild scheint dem zu widersprechen, aber: Die im Norden nicht so verfügbaren Sandsteine wurden mit einem Putzblendwerk imitiert, welches sich zu wenig im Untergrund verkrallen konnte und verabschiedete. Mit dem echten Baustoff wäre nichts passiert.
Dies als Beispiel, das Lügen oft aufwendig zu bauen und teuer aufrecht zu erhalten sind. Raus kommt es dann auch noch...

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