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Montag, 29. Juni 2009

Gespurte Steine


Das nicht alles so ist, wie es scheint, zeigt ja schon ein Blick auf die Straße. Der Zaun in seiner mannigfaltigen Begrenzheit benennt selten den wirkliche Grundstücksrand, sei es aus Fehlvermessungen, erodierenden Besitzverständnis oder egalisierenden Strassenbauarbeiten.
Aber das Volkslied nennt uns klar den Zweck der so verschwammten Wege: Sie sind zum Marschieren da und heute eher noch zum Rollen. Da kann es nicht geduldet werden, das Befindlichkeiten der Wegrandsitzer den Strom des Verkehrs eigensinnig engen, stauen und umleiten wollen.
Vielerlei sind die sich so harmlos darbietenden Feldsteine: dem Schlurfer auf trüb erleuchtetem Heimpfad ein Stolperstein und für Radfahrer ein zackiger Sturzbefehl. Dem Automobilisten gar das, was ein Riff dem Seemann bot: gemeiner Unterbodenschlitzer samt Auftaktgeräusch zum Untergang.
Zum Rasenmähen, dieser deutschen Ausdauersportart, muss zudem jeder Klunker weggekullert werden. Wahrscheinlich wöchentlich. Wurden sie nicht eigens drapiert, dem Rasen eim Wuchshemmnis durch ruchloses Überrollen zu ersparen?
Seltsamer Kosmos, in dem der so menschliche Drang zum Nichtstun aufgehoben ist. Wo mit viel Mühe der erreichbare Schaden gesteigert wird. Da fällt mir nur eine Steigerung ein: Vor dem ersten Schnee die Steine weiss streichen.

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