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Dienstag, 5. Mai 2009

Schräger als nur schräg



Die Queraussteifung einer Fachwerkwand ist (wie auch beim Dach!) sehr wichtig, damit der ganze Kasten stabil den Winden trotzt und nicht wie das sprichwörtliche Kartenhaus zusammenklappt. Den Verschiebungen in der Wand stemmen sich (neben den Verbindungen) die Schrägsteifen entgegen. Diese neigen sich gegen die Hausecke, weil sie so über einen kurzen Kraftweg wirken können. Dazu müssen sie aussensichtig und durchgehend sein und in der besten Neigung stehen. Dieses ist mit einer Verblattung zu erreichen, die recht tricky zu bauen ist, denn es müssen alle Anschlüsse dicht schliessen. Nur so kann dem Regenwasser der Eintritt verwehrt werden.
Im oberen Bild verraten die zwei Holznägel, dass es hier ohne Stress abging: es wurden einfach zwei Kurzsteifen gebaut, die stumpf auf den Riegel laufen. Eine Aussteifung wird verfehlt, das Wasser läuft auf den Riegel und in die Wand und die Zierleiste unten spricht vom Feierabenddurst.
Unten im Bild ist die Steigerung zu sehen: Eine zum Fussband geschrumpfte Steife, irgenwie so schräg halt, geht doch. Über die Anschlüsse oder die Eckverbindung der Schwelle: ungnädiges Schweigen.

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