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Sonntag, 19. Oktober 2008

Bei Grün kannst Du gehen...


Bevor ein Baum zu sehen ist, muss er den Weg in die Erde gefunden haben. Wer immer ihn dorthinein wurzelte, soll gepriesen werden. Oft wird das Bäumepflanzen ja verdrängt bis zum Ende des Waldsterbens oder den Eichhörnchen überlassen. Liegt es an Luthers Slogan?
Falls nun am Bestandsgrün etwas geschnitten werden soll, müssen zuerst die guten einheimischen Ratschläge beiseite geharkt werden. Immergrüne Spindelgewächse aus dem Baumarkt sind Totenbäume, kein Insekt und Vogel mit Anstand fängt mit so einem was an.
Pflanzt Salweide!
Bäume schneidet man auch nicht am besten im Winter zurück, sondern früher blieb nur diese arbeitsarme Zeit für die Baumpflege. Der Grünschnitt ist im Kommen: Form und Zustand der Äste ist besser einzuschätzen und die Anlage des nächstjährigen Astwuchses steht noch nicht in der Matrix festgeschrieben.
Laub hat seine Bedeutung und bleibt vorzüglich auf dem Boden liegen, jede Person mit einem Gebläse gehört wahlweise entmündigt oder enteignet.
Aber nicht jeder Wildwuchs muss ertragen werden. Wenn uns der Ast wiederholt den Hut vom Kopfe schlägt, der Hofbaum den Beschattungsradius zu verfehlen droht oder die Fenster ein Tiefseepanorama offerieren ist zum Schnitt geraten. Es gilt den Chirurgen nachzuahmen: Messer abflammen zur Desinfektion, glatte Messerführung und schräge Fläche zur Wasserableitung stehen lassen.
Der lebensfrohe Baum überwallt die Fläche rasch, es ist sein uralter Reparaturplan.
Zudem sorgt der Herr ja dem Vernehmen nach selbst dafür, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen.

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