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Montag, 7. April 2008

Grün hinter den Ohren


Das die Ökologie nur als Werbezettel der Ökonomie gross herauskommt, kann niemanden betrüben. Nicht nur die Rezeption der Vorsilbe als Typbezeichnung für einen dauerstudierenden,langhaarigen, (hier eigene Worthülse einschieben) Jungbewegten im Strickpullover usw. zeigt die ganze Achtung, die man seiner eigenen Unwissenheit zollt. Schenkelklatscher erster Güte, als diese verirrten Pionierpflanzen sich mit Windrädern oder Sonnensammlern von der ökonomischen Realität verabschieden wollten. Logisch auch, das deren Schwarzmalerei und diktatorischen Forderungen (Benzinliter 5 Mark! Nur alle 5 Jahre einen Fernflug!) ihre Weigerung kaschieren sollte, endlich in der Erwachsenenenwelt anzukommen.
Wennschon öko, dann -nomisch, mit grossen Marktprogrammen, Automodellwechselreizen und Fensteraustauschfristen! Dann kann man billig weiterfliegen und neiderregend rasen. Vermeiden klingt nicht nur muffig, es ist so armselig...
Und welche Folgen hat solch unüberlegtes Sparen? Als nach der Wende die Braunkohleparty abgewürgt wurde, das Blei aus dem Benzin gespart und gute Holzschutzmittel sich verteuerten: Wem nutzte es? Nur dem lästigen Grünzeug, welches zu nix nütze ist! Algen an der weissen WDV-Fassade, Moose auf den ehemals roten Betonziegeln und Flechten auf Gartenzäunen. Wenn nicht in den Ölheizungen tapfer schwefelhaltiges Öl verfeuert würde, wären selbst die Fensterscheiben ergrünt. Einfach den Schwefeldioxidgehalt der Luft senken, aber der kleine Mann muss schwer am Sprühkanister tragen, um alles wieder grade zu rücken. Über die Kosten dafür spricht ja keiner...

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