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Samstag, 11. Januar 2014

Drehsturztauben


Die Azubis unter den Vogelfreunden lauern mit gefüllten Schmalzkringeln an den Futterhäuschen auf kalte Winde, um im Gewande des Helfers herbeieilen zu können und sich in der Sonne ihrer Selbstlosigkeit zu sonnen. Passend wird Brechts Gedicht "Vögel im Winter" gemurmelt...
Da machen sich die Fortgeschrittenen unter den Vogelfreunden sehr viel mehr Arbeit mit den erwählten Lieblingen. Ob Ente, Wachtel oder gewöhnliches Haushuhn: füttern, pflegen, züchten, hudern und nachts schlecht vom Marder träumen.
Die richtigen Meister aber vermuten wir nicht zu unrecht bei den Taubenvertrauten. Ursprünglich wurden die Vögel als Nahrung gehalten, weshalb auch jeder angebrachte Nistkasten einen bequemen Zugriff auf die Brut bieten musste.
Heute geht es um das Bewahren der unglaublichen Fähigkeiten. Die Brieftauben sind für ihre übersinnliche Orientierung und Ausdauer bekannt, aber welche Spezialisten die Taubenzucht in Südeuropa und Asien darüber hinaus geformt hat, ist nur zu erleben, wenn zufällig ein Tempeldiener des Kultes im Dorf wohnt und wirkt.
Türkische oder usbekische Spieltauben, die auf ein Zeichen hin sich nach unten stürzen und dabei allerlei Flugfiguren benutzen. Drehungen, Überschläge, Schrauben, einem Turmspringer nicht unähnlich, Rückwärtsüberschläge schon beim Aufstieg...
 Für die Männer eine Frage des Ansehen, die spielfreudigsten und schönsten Exemplare zu züchten und möglichst täglich zu trainieren. Vor allem aber vorzuführen!
Danach sind sich die Zuschauer ziemlich sicher: Die haben einen Vogel, mag er nun Kelebek oder Dolapci heissen und bei den Klatschtümmlern oder Drehstürzern mitfliegen...











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