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Freitag, 6. August 2010

Weit übers Ende gezielt


Die Kulturgeschichte der Abgrenzung ist wohl der prallste Ordner im Regal der Hominiden, gefolgt von Ausführungen über die Unverträglichkeit nachbarschaftlicher Ansichten. Aber wenn schon zwei zufällig zusammengewürfelte Menschen keine Existenz ohne Rachefantasien hinbekommen, gehört das Projekt Zweibeiner eindeutig zu den Akten. Ob auf Wiedervorlage oder in den Häcksler, wird die allgemeine Gemütsverfassung entscheiden.
Aber der Zaun soll ja auch streunenden Hunden und Schadnagern wie den Rehen die Einreise verweigern. Aber doch bitte dauerhaft, oder wer will sich alle zehn Jahr mit den umfallenden Drahtzaun ärgern?
Diese Aufgabe wurde früher mit den aus dem Acker geschleppten Feldsteinen gelöst, eine knochenbrechende Arbeit, die uns heute nicht zumutbar erscheint. Viele Gutsmauern und Scheunen bestehen aus den behauenen Steinen und werden den nächsten Nutzer nicht mehr erleben. Wer also eine solche Mauer passend zum Umfeld errichtet, schafft mehr als seine sorgenlose Umgrenzung: Ein Denkmal seiner selbst und des dann namenlosen Erbauers.
Wem dies eine Nummer zu gross ist, der kümmere sich um erhaltene Reste von Tiefkellern und Stallmauern und Fundamenten aus Naturstein. Denn was erstmal verputzt und eingeebnet ist, wird nie wieder erstehen, nur als heimelige Kopie des Baumarkt an einer Grillecke nachgeäfft.
Schützt das Original! Auch vor falschen Instandsetzungen samt Zementertüchtigungen.

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