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Donnerstag, 26. August 2010

Wände versetzen


Manchmal ist man der vielen guten Ratschläge ja leid und glaubt vor lauter Unkenrufen nicht voran zu kommen mit der Veredelung des Landsitzes. Ist doch eigentlich immer allet jut jejangen...
Aber dann passieren diese Dinge, die mich aus dem Zustand der altjugendlichen Unbekümmertheit fallen lassen...
Das Freilegen von Fundamenten ist eine gefährliche Sache, gerade an alten Häusern und besonders in sandigen Böden. In der Bauzeit unserer Häuser wurden recht forsch ein paar Findlinge in den Boden gesetzt, Zement war unbekannt, die Wand darauf gestellt. Viele Bauern konnten sich später eine Erweiterung ihrer Stallbauten leisten und haben dann die bestehenden kleinen Gebäude überbaut. Natürlich unter Verwendung der alten Mauern und der dürftigen Fundamente. So prahlen denn viele Gebäude und sind doch von labilem Gemüte.
Daher nochmals der lebenserhaltende Rat: keine Schachtarbeiten unter Fundamenttiefe ! Niemals mehr als zwei Meter Länge bearbeiten!
Nicht offen stehen lassen, denn durch Regen wie auch Austrocknung ist die Standsicherheit zusätzlich gefährdet.
Ebenso müssen frische Rissbildungen gewürdigt werden und die Ursachen gesucht und abgestellt werden. Lieber einmal blinden Alarm beim Statiker als Fahrzeuge mit Sondersignal.
So ist auch verständlich, das grosse, angenagte Stallgebäude wenigstens mit ihren Abtragungskosten vom Kaufpreis abgesetzt werden sollten.

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