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Montag, 14. April 2008

Mehl und Rauch


Das die Schwalbe selbst keinen Sommer macht: geschenkt, aber mit dem Storch ist sie ein deutliches Zeichen, das auch naturferne Menschen lesen wollen. Ihr Erscheinen teilt das Jahr in zwei Hälften: mit und ohne. Dazu die eleganten Segelkurven, das adrette Aussehen und der verzwitscherte Gesang: so sehen niemals alternde Lieblinge aus. Auch die Ernährung ist korrekt: lästige Flügelwesen werden aus der Luft gekämmt und immer reihum an grosse Schnäbel vergeben. Aber es dem Menschen rundum recht zu machen, schaffen nicht einmal die Menschen selbst, wie dann die Schwalbe? Nun gut, sie ist reinlich und entfernt allen Kot aus dem Nest, aber dann lässt sie ihn fallen! Mitten in die kleine Freizeitoase der Zweibeiner!
Rauchschwalben dringen auf der Suche nach Nistplätzen gar in die Zimmer ein und schwatzen auf der Gardinenstange, als wär es ihre. Dagegen helfen nur Flatterbänder und abgeschlagene Nester, oder?
Nein, dagegen helfen Kotbretter, die gut 20 cm unter den Nestern angebracht werden und recht breit sein müssen. Auch sollten sie nicht als Jagdsitz für Marder und Katze dienen können. Im Frühjahr mangelt es oft an nassen Erdlöchern, auf Sandböden an bindigen Boden. Etwas alten Lehm liegen lassen hilft auch vielen Insekten. Manchmal fallen Nester an glatten Wänden oder Holzbalken in der Brutsaison ab, dagegen muss man kleine Niststützen anbringen.
Für Rauchschwalben können 6x6 cm grosse Löcher in den Stalltüren eine Hilfe sein.
Der beste Weg aber wäre es, sich an diesen Flugwundern zu erfreuen und mit etwas Demut zu hoffen, sie noch oft begrüssen zu können.
Ist es ein gutes Zeichen, dass man schwalbenfreundliche Häuser kennzeichnen muss?

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