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Freitag, 21. Dezember 2007

Zaunkönige


Der erste Eindruck soll ja sehr prägend sein und innerhalb von Sekunden sind die Weichen für den Zug der Sympathie gestellt. Beim Landhaus schultert der Zaun diese Bürde, denn im Verbund mit dem Briefkasten markiert er die Grenze, wo der Spaziergänger zum Besucher wird. Diese vierte Haut (nach der Hundertwasserzählung) spricht eine deutliche Sprache, ruft einfach alles heraus: Bauzeit, Lieblingsmaterial, Abgrenzungsbedarf, Schutz vor lauernden Gefahren auf beiden Seiten. Nur wenige Grundstücksteile sind der Eigenarbeit und Gestaltung der Eigentümer so stark ausgeliefert und damit auch der Mode unterworfen.
Was ist beim Zaunerwerb zu beachten? Der Verlauf der bestehenden Abgrenzung wird mit den Grundstücksgrenzen gleichgesetzt, aber dies trifft nicht immer zu. Strassenbau, der Abschliff der Gewohnheit oder nicht bekannte alte Absprachen haben oft andere Wahrheiten entstehen lassen. Dies muss den Alltag nicht stören, aber bevor dicke Fundamente für den neuen Privatwall geschachtet werden, muss der Grenzverlauf zweifelsfrei sein.
Geprüft werden sollte eine Wiederverwendung der alten Pfeiler, wenn sie standsicher sind. Damit können alte Drahtfelder durch geschmackssichere Holzelemente ersetzt werden. (Da es viele erschröckliche Bildbeispiele gibt, werde ich mich auf die Propaganda angenehmer Lösungen beschränken.)

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